„Stone“ – Ein Film, der mehr verspricht, als er hält

Mit dem Film „Stone“ kommt ein tolles Dreiergespann aus Hollywood gemeinsam auf die Bildschirme. Die Schauspieler Edward Norton, Milla Jovovich und Robert de Niro agieren in den Hauptrollen und versprechen einen ergreifenden Film. Auch der Regisseur John Curran machte sich schon mehrmals einen Namen, dennoch wird der Film den Ansprüchen, die der Zuschauer stellt, nicht ganz gerecht.

Die Handlung

Im Film „Stone“ geht es um Jack Mabry, der von Robert de Niro gespielt wird. Mabry verursacht häusliche Gewalt gegen seine Frau Madylyn. Insbesondere, als sie ihm sagt, dass sie sich trennen will, dreht Jack durch. Er droht, die gemeinsame Tochter aus dem Fenster zu werfen, wenn seine Frau ihn verlässt. Aus Sorge um das eigene Kind lässt Madylyn von ihrem Plan ab und lebt fortan in einer Ehe, die von Desinteresse geprägt ist.

Jack hingegen, der schon bald kurz vor der Rente steht, arbeitet als Bewährungshelfer. Er soll dem Verbrecher Gerald Stone Creeson, gespielt von Edward Norton, helfen, eine Begnadigung zu erhalten. Obwohl Stone durchaus sehr hohe rhetorische Fähigkeiten aufweist, reicht es nicht, um Jack zu überzeugen. Da holt er sein Ass aus dem Ärmel, nämlich seine Frau Lucetta, gespielt von Milla Jovovich. Sie soll Jack verführen.

Fazit

Der Film „Stone“ bietet zahlreiche gute Ansätze und den richtigen Stoff, um ein tolles Drama daraus zu machen. Doch es gelingt einfach nicht, die Handlung wirklich spannend zu erzählen. Es fehlt das Salz in der Suppe, da die Handlung über lange Teile einfach so dahin plätschert. Kritiker führen das auf die Rolle des Stone zurück, die nicht nur cholerisch, sondern auch suchend nach dem religiösen Sinn und teils apathisch bis gleichgültig angelegt ist. Die Rolle ist zu stark ausgearbeitet und ihr kann nicht einmal Edward Norton gerecht werden. Auch fehlt vielen Kritikern einfach der rote Faden, der die Handlung zusammenlaufen lässt. Wer gerne drei große Schauspieler in einem Film sehen möchte, für den ist „Stone“ bestens geeignet, ansonsten kann man seine Zeit auch anderweitig verbringen.

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort