Ebenfalls am 09.12.2010 erschien der Film „Ein Mann von Welt“ in den Kinos. Der Regisseur Hans Petter Moland hat mit diesem Film an die klassischen skandinavischen Kinoerfolge anknüpfen können. Die Komödie aus Norwegen überzeugt mit viel Humor und entwaffnendem Understatement, ohne dabei zu viele Klischees zu versorgen.
Die Handlung
In „Ein Mann von Welt“ geht es um den alternden Gangster Ulrik, der von Stellan Skarsgård dargestellt wird. Er ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und nun stellt sich ihm die Frage, wie er sein künftiges Leben gestalten will. Soll er die Gangsterzeiten hinter sich lassen und neu anfangen, oder doch lieber da weiter machen, wo er aufgehört hat?
Zunächst entscheidet er sich für ein neues Leben. Er will seinen Sohn sehen und sich an den Enkeln erfreuen und nimmt einen Job in einer Autowerkstatt an. Kost und Logis erhält er von einer älteren Dame, deren erotische Wünsche er dafür erfüllen muss. Sein Arbeitgeber ist sehr geschwätzig und hat eine wunderschöne Tochter, in die sich Ulrik prompt verliebt. Doch eines Tages gibt es eine Wendung.
Sein alter Gangsterfreund Jensen bedrängt Ulrik, die offenen Rechnungen von damals zu begleichen. Die Bande, die den Gangster einst in das Gefängnis brachte, wurde ausfindig gemacht, Jensen und Ulrik wollen sie bekämpfen. Zunächst sträubt sich Ulrik, doch plötzlich darf er seine Enkel nicht mehr sehen und seine Freundin will nichts mehr von ihm wissen. Ulrik steht nun vor der Wahl: Soll er tatsächlich auf Rache sinnen oder doch lieber ein ruhiges und normales Leben leben?
Fazit
Mit dem Film „Ein Mann von Welt“ gelang es einmal mehr, eine witzige und actionreiche Komödie aus Norwegen in unsere Kinos zu bringen. Die Darsteller, wie Bjørn Floberg, Bjørn Sundquist oder Jan Gunnar Røise, um nur einige zu nennen, überzeugen ebenso, wie die witzigen und geistreichen Dialoge. Zum Abschalten ist dieser Film optimal geeignet.